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Deutschland

Baltrum 2007

Online seit 19.01.2008

Baltrum 2007

Reisebericht und Fotos von Olaf Strunck

Für den Oktober hatten wir die Einladung ein verlängertes Wochenende auf der ostfriesischen Insel Baltrum zu verbringen. Eigentlich nicht die Hauptreisezeit für die Nordsee aber doch ideal um kurz auszuspannen.

Wir fuhren mit dem Auto bis zum Fähranleger nach Neßmersiel wo wir die Fähre auf Grund zweier Staus bei der Anfahrt in buchstäblich letzter Minute erreichten. Das Fahrzeug gibt man inklusive des Schlüssels an der PKW-Annahme ab, so kann es bei einer plötzlichen Flut von den Mitarbeitern des bewachten Parkplatzes hinter den Deich gefahren werden.

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Fotos Baltrum

Autos können nicht mit nach Baltrum genommen werden. Bis auf die Fahrzeuge der Feuerwehr und ein Rettungsfahrzeug ist die Insel autofrei. Die Müllabfuhr oder Transporte von schweren Gütern werden mit Pferdewagen abgewickelt. Die Inselgäste werden auch gebeten keine Fahrräder mit auf die Insel zubringen. Baltrum möchte eine große Fußgänger Zone sein. Auf der kleinen Insel (Breite: 5 km Länge: 1,4 km) ist aber auch alles schnell zu Fuß zu erreichen und das nicht vorhanden sein von Fahrzeugen sorgt für eine herrliche Ruhe und einen angenehmen entschleunigten Aufenthalt.

Nach einer halben Stunde Fahrt mit der Fähre erreicht man den kleinen Hafen von Baltrum. Viele Gästehäuser haben hier Handkarren zum einfachen Transport des Gepäcks der Gäste bereitgestellt.
Der besiedelte Teil Baltrums schließt sich gleich an den Fährhafen an und so ist der Weg zu den Übernachtungsmöglichkeiten nicht weit.

Auf Baltrum ist nur der westliche Teil der Insel mit den beiden Ortsteilen Ostdorf und Westdorf besiedelt. Der Osten besteht aus einer Dünenlandschaft die durch Spazierwege erschlossen ist. Kleine Schutzhütten bieten Trockenheit bei den obligatorischen Schauern, die aber auch immer wieder durch Sonnenschein unterbrochen werden ? Inselwetter eben. Im Süd-Osten liegt ein abgezäuntes, nicht zugängliches Naturschutzgebiet. Im Norden, der Meer zugewandten Seite, liegt der lange breite Sandstrand.

Die Insel bietet den Gästen mehrere Restaurants und ein Selbstbedienungsrestaurant in unterschiedlichen Preisklassen, so dass für jeden wohl etwas dabei sein sollte. Dazu gibt es 2 Supermärkte falls man sich selber verpflegen möchte.

Wir haben unsere Zeit dort mit Wanderungen am Strand und durch die Dünen sehr genossen. Aber es gibt auch andere Freizeitmöglichkeiten. Ein Hallenbad, Minigolfanlage und Tennisplätze sind vorhanden. Für Kinder gibt es das Spöölhus mit Programm für die kleinen und sicherlich noch vieles was wir in den paar Tagen nicht entdecken konnten.

Dennoch sind Ruhe und die gelassene, entspannte Atmosphäre sicherlich der Hauptgrund diese kleine Insel wieder zu besuchen. Denn die entstehende Langsamkeit sorgt für den hohen Erholungswert.