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Deutschland

Gruppenreise in den Chiemgau

Online seit 09.04.2005

Gruppenreise in den Chiemgau

Reisebericht und Fotos von Ilona Vorwerk

Das diesjährige Programm vom 04.08. - 08.08.04: Natur erleben, per Schiff einen Ausflug machen, die Herreninsel mit dem berühmten Märchenschloss von König Ludwig II, die Fraueninsel besuchen, Königsee mit St. Bartholomä, Salzburg und Altötting.

Ilona Vorwerk - Chiemgau, Berchtesgaden, Salzburg, Altötting ansehen

Herrliches Reisewetter begleitete uns am 04.08.04 auf den 670 km nach Traunreuth. Das Hotel Mozart war für uns reserviert.

Die zentrale Lage Traunreuts bietet sich als Ausgangspunkt für Ausflüge zu den Seen, Bergen und Burgen sowie in das benachbarte Österreich gerade zu an.

Am 05.08.04 fuhren wir nach dem Frühstück nach Chieming am Chiemsee. Noch lag die Chiemseelandschaft im Morgendunst, und so konnten wir die wärmenden Sonnenstrahlen voll genießen.

Chieming am Ostufer des Chiemsees gelegen, bietet seinen Gästen eine ideale Umgebung für Freizeit und Erholung am Wasser. Das meist flache Gelände rund um Chieming (Oberbayern) eignet sich als Urlaubsgebiet für jedermann.

Herrenchiemsee

Von Chieming ging es mit dem Schiff nach Seebruck, weiter zum Anlegesteg Herreninsel. Bei traumhaft schönem Wetter wählten wir den Fußweg (ca. 20-25 Min.) um die berühmteste Sehenswürdigkeit, das Königsschloss und den riesigen Park zu besichtigen. Wer es bequemer haben wollte, fuhr von der Schiffsanlegestelle zum Schloss mit der Pferdekutsche. Fahrzeit ca. 15 Minuten, Fahrpreis 3,00 Euro (einfache Fahrt).

Der Besuch im Schloss König Ludwig II ist ein ?Muss? für jeden Chiemseeurlauber.

Die Führung im Königsschloss beträgt ca. 30-35 Min. Öffnungszeiten von 9,00-18,00 Uhr. Eintritt 7,00 Euro. 20 fertiggestellte Prunkräume können besichtigt werden. Fotografieren ist nicht gestattet. Ein Spaziergang durch die Anlagen mit herrlichem Ausblick auf das Königsschloss und den Chiemsee wird auch sie voll begeistern. Wasserspiele in Etappen an den Brunnen laden zum längeren Verweilen ein.

Frauenchiemsee

Auf der Fraueninsel befindet sich ein romantisches kleines Fischerdorf, das mit den Bauerngärten einen ganz besonderen Reiz hat. Die Benediktinerinnenabtei, Frauenwörth, einmalig schön gelegen, ist eines der ältesten Frauenklöster.

Die Fraueninsel ist 12 ha groß und hat ca. 600 Einwohner. In 20 Minuten kann man auf bequemem Uferweg die Insel umgehen. Es gibt zahlreiche Gaststätten, deren Spezialität Fisch aus dem Chiemsee ist. Beim Inselwirt im Biergarten fanden wir ein schattiges Plätzchen. Wir wurden bestens bedient und waren der Meinung, ein beliebter Treffpunkt für jedermann.

Die kleine Fraueninsel hat noch vieles mehr zu bieten. Die Kirche, ein beliebter Wallfahrtsort. Der achteckige Kirchturm ist das Wahrzeichen des Chiemgaus und von allen Richtungen her gut zu sehen. Die Inseltöpferei ist die älteste Töpferei Deutschlands. Ein Besuch dieser Werkstatt lohnt sich allemal.

Dieser Tag war einzigartig, ein unvergessliches Erlebnis!

Königsee - Berchtesgaden

Wir fuhren nach Schönau, um dort mit dem Schiff nach St. Bartholomä zu fahren. Das Wetter war heute nicht ganz so traumhaft wie am Tag zuvor, aber noch zufriedenstellend um schöne Fotos zu machen.

Am Königsee Seelände stand unser schmuckes Elektroboot bereit. Ein Blick auf den See und Hektik, lärmendes Treiben bleiben an Land zurück. Sanft, gleitet das Elektroboot über den smaragdgrünen See. Bereits am Malerwinkel konnten wir erleben, das der Königsee mit seinem kristallklaren Wasser uns in eine märchenhafte Stimmung verzauberte. Wir schauten auf das Naturwunder. Der wie ein Fjord von Bergen gesäumte See hat eine Länge von 8 km und misst an der breitesten Stelle 1,2 km. Mit einer Tiefe von 190 m bleibt das Wasser auch im Hochsommer sehr kühl. Beherrscht wird der Königsee vom Watzmann mit seiner 1800 m hoch aufragenden Ostwand.

Das Echo!

Da, wo absolute Stille herrscht, waren unsere Ohren weit geöffnet. Wir lauschten gespannt dem beliebten Phänomen des vielfachen Widerhalls der Trompete.

St. Bartholomä ist ein Juwel des Königssees. Ein Foto vor bekannter Kulisse zu schießen, darf natürlich nicht fehlen. Auf der Halbinsel St. Bartholomä befindet sich das Gasthaus und die Kirche St. Bartholomä aus dem Jahre 1134.

Nach einem Besuch in der Kirche und einer kleinen Wanderung stand unser Boot für die Rückfahrt bereit. Ein Kurzaufenthalt in Reith im Winkel mit einer Kaffeepause und einer Überraschung des Japaners Takeo Ischi krönte den erlebnisreichen Tag.

Salzburg

Ein schöner Ausflug mit vielen Sehenswürdigkeiten der Stadt Salzburg stand uns bevor. Das Wetter war fantastisch. Sonne und blauer Himmel sorgten für gute Stimmung.

Das Wahrzeichen Salzburgs thront über den Türmen der Stadt, die Festung Hohensalzburg. Für den Aufstieg stehen zwei Alternativen zur Auswahl. Ich empfehle jedem, die Festungsbahn zu wählen. Bergfahrt für Erwachsene 5,60 Euro, inkl. Eintritt in das Burgareal. Stolzer Preis für nur zwei Minuten Fahrt. Dafür ist der Ausblick von der Festung atemberaubend! Der Fußweg beginnt in der Steingasse und führt sehr steil auf den Kapuzinerberg und kostet 3,20 Euro.

Von der Festung blickt man auf die Stadt und verschafft sich erst mal einen Überblick auf die Sehenswürdigkeiten von Salzburg. An jeder Ecke scheint ein Gotteshaus zu stehen, und geht man in Salzburg von Kreuz zu Kreuz, findet man auch die anderen Sehenswürdigkeiten. Also: Immer drauflos!

Ein Spaziergang von Kirchturm zu Kirchturm führt zu Kirchen aller Epochen der Baukunst von der Romanik über die Gotik, Barock bis zur Moderne. Der Dom, der geistige Mittelpunkt der Stadt, beeindruckt jeden Besucher mit seinen kostbaren Kunstschätzen. Nördlich des Doms befindet sich der größte Platz der Stadt, der Residenzplatz.
Der Residenzbrunnen ist der größte Marmor Barockbrunnen. An den Residenzplatz schließt sich der Mozartplatz mit dem Mozartdenkmal an. Vom Cafe Glockenspiel sieht man auf die Michelskirche.

Wer es romantisch haben möchte, der bucht die Kleine Fiaker Stadtrundfahrt für 33, -Euro. Die Große 50 Minuten Tour kostet 60, -Euro. Das Pferdegespann mietet man am Residenz Platz. Die Kutscher weisen auf Sehenswürdigkeiten hin.

Ein Bummel durch die Getreidegasse, die untertags menschenüberfüllt ist, ein absolutes Muss für jeden Besucher der Mozartstadt. Von dort kommt man in schmale, verwinkelte Gassen und Innenhöfe mit schönen kleinen Lokalen.

Überquert man die Brücken der Salzach, befindet man sich im Herzstück der Neustadt. Sehenswert ist das Schloss Mirabell und der barocke Mirabellgarten. Schloss Mirabell ist heute Sitz der Stadtverwaltung. Der Marmorsaal dient als einer der schönsten Trauungssäle der Welt. Mit einem Liederabend im Mozarteum endete der Besuch in Salzburg.

08.08.04 Rückreisetag

Die Rückreise führte uns über Altötting, dem Marienwallfahrtsort mit seinen vielen Sehenswürdigkeiten. Auf dem Altöttinger Kapellenplatz befindet sich die Gnadenkapelle mit dem weltberühmten Gnadenbild der schwarzen Madonna.

Weitere Sehenswürdigkeiten: Die gotische Stiftspfarrkirche und die St. Konrad Kirche. Die Basilika St. Anna beeindruckt durch ihre Größe. Sie besitzt 12 Seitenaltäre und einen mächtigen Hochaltar.

Fazit: Jede Region ist mit ihren Sehenswürdigkeiten eine Reise wert.