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Spanien

Lanzarote im Sommer

Online seit 11.05.2003

Lanzarote im Sommer

Reisebericht und Fotos von Olaf Strunck

Sommer 2002 - Nach unserer Ankunft und auf der anschließenden Busfahrt zum Hotel waren wir zunächst geschockt von den übermächtigen Lavafeldern die das Aussehen der Insel bestimmen. Wir fühlten uns wie Kartoffelkäfer auf einem frisch gepflügten Feld. Die Schönheiten der Insel entdeckten wir erst später.

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Fotos Lanzarote

Angekommen in unserem Urlaubsort Playa Blanca welcher stark von Tourismus und reger Bautätigkeit bestimmt war, beschloßen wir uns ein Auto zu leihen und die Insel näher zu erkunden, was ich nur jedem empfehlen kann. Lagen unsere Ausflugsziele zunächst nur in der näheren Umgebung erkundeten wir dann nach und nach die gesamte Insel.

Besuchenswert erschienen uns unter anderem die "Salinas de Janubio". Einer ehemaligen Salinenanlage enstanden am Ende des 19. Jahrhunderts. Auf einer Fläche von etwa 2 km² sieht man hier ein Beckensystem zur Meerwassersalzgewinnung welches in den unterschiedlichsten Farbnuancen schimmert.

Weitere Highlights waren die Playas de Papagayos, einige Sandstrände in der Nähe von Playa Blanca, die ehemalige Inselhaupstadt Teguise und das Weinanbaugebiet La Geria, wo das Grün der Reben im starken Kontrast zum Schwarz des Lavabodens steht.

Viele Orte der Insel wurden durch den 1992 verstorbenen Künstler César Manrique geprägt, der es verstand eine spannende Synthese von Natur, Architektur und Kunst zu schaffen. Wir besuchten den Aussichtspunkt Mirador del Rio im Norden der Insel mit einem herlichen Ausblick auf die kleine Nachbarinsel La Graciosa, sowie die Vulkanhöhle Jameos del Agua und desweiteren noch sein ehemaliges Wohnhaus und heutiger Sitz der Fundación César Manrique.

Als echter Geheimtipp entpuppte sich das Museo Agricola El Patio in Tiagua. Hier kann man in entspannter Atmosphäre einen traditionellen landwirtschaftlichen Betrieb besichtigen und sich über die Farbtupfer der unterschiedlichen Blumen freuen.

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Fotos Timanfaya und El Golfo

Ein absolutes Muss sind natürlich die Feuerberge im Nationalpark Timanfaya. Der Park ist leider nur von einem Bus (oder Kamel) aus zu besichtigen aber die Fahrt lohnt in jedem Fall. Übersät von Vulkankratern fühlt man sich auf einen anderen Planeten versetzt und erahnt dir Kraft der Vulkanausbrüche des 18. Jahrhunderts. Empfehlen kann ich auch die ca. 12 km lange Wanderung zur Umrundung der Caldera Blanca direkt an der Grenze zum Nationalpark.

Femés haben wir öfter besucht, um abseits des touristischen Rummels einfach aber lecker zu essen. Gleich neben unserem Lieblingslokal hatten wir auch einen herrlichen Ausblick über die Ebene mit Playa Blanca. Auch El Golfo hat neben dem grünen Lagunensee einige Lokale mit fangfrischem Fisch zu bieten, den man dann direkt am Meer genießen kann.