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Deutschland

Radtour durch den Chiemgau

Online seit 02.02.2003

Radtour durch den Chiemgau

Reisebericht und Fotos von Olaf Strunck

Vom 27.09.2002 bis zum 04.10.2002 radelten wir durch den Herbstlichen Chiemgau. Während es am Anreise- und Abreisetag heftig regnete hatten wir doch Glück mit dem Wetter.

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Fotos Chiemgau

Kaum waren wir in Einharting, dem Ausgangspunkt unserer Radtour angekommen ließ der Regen langsam nach, auch wenn wir auf unserem abendlichen Spaziergang, nach Vachendorf zum Abendessen, noch naß wurden.

Am nächsten Morgen hatte es jedoch aufgehört zu regnen. Wir fuhren zunächst über Vachendorf nach Traunstein, da Imke und Skadi noch ihre Bahnrückfahrkarten lösen wollten. Gisela nutze die Gelegenheit zu einer kurzen Shoppingtour. Anschließend verließen wir Traunstein in Richtung Hufschlag, um auf dem Salinenradweg bis Lauter zu strampeln. Dort bewunderten wir, bei einer kurzen Pause, den Maibaum. Es ging weiter nach St. Leonhard wo wir uns die Kirche anschauten. Über Waging radelten wir weiter in nördlicher Richtung bis Krautenbach. Dort hielten wir uns rechts und legten zwischen Waginger See und Tachinger See, unweit eines Campingplatzes, eine Pause bei Kuchen und Weizenbier ein. Auf der letzten Etappe unseres ersten Tages fuhren wir nun über Tettenhausen nach Wolkersdorf dem Tagesziel. Dort blieb noch genügend Zeit für einen vorabendlichen Spaziergang zum Ufer des Waginger Sees.

Wir verließen Wolkersdorf morgens Richtung Hausen, um dann parallel der Salzach und somit der östereichischen Grenze, nach Tittmonig zu gelangen. Dort besichtigten wir Altstadt und Burg was wirklich zu empfehlen ist. Insbesondere von der Burg genießt man eine herrliche Aussicht. Unsere weitere Tagesetappe führte uns nach Westen über Kay, Freutsmoos und Heiligkreuz nach Rohrigham, welches nur aus einigen Höfen und einem kleinen Campingplatz besteht. Das Wetter hatte sich inzwischen wunderbar aufgeklärt und uns Sonnenschein beschert.

Bei blauem Himmel fuhren wir nun Richtung Trostberg, wo wir eine kurze Rast einlegten. Weiter ging es an der Alz entlang Richtung Altenmarkt und dann zum Kloster Baumburg. Ein idyllischer Platz mit eigener Braustube lädt hier zum pausieren ein. Ein kleiner Rundgang über das Klosterareal, das heute ein Seminarhotel beherbergt, belohnt mit einem schönen Blick über das Alz Tal, aber auch die Klosterkirche ist sehenswert. Weiter ging es zur Alzfähre, wo wir den Flußlauf überquerten und auf dem Klosterweg bis Seeon fuhren. Dieses ehemalige Kloster, heute ein Tagungs- und Kulturzenrum, wird fast ganz von einem See umschlossen und ist von einer Seite nur über eine Fußgängerbrücke zu erreichen. Ein Besuch ist in jedem Fall empfehlenswert. Das letzte Teilstück der Tagesetappe führte uns nun in südlicher Richtung nach Burgham, in der Nähe von Seebruck am Chiemsee gelegen wo wir übernachteten.

Nach dem Früstück radelten wir am Ufer des Chiemsees über Lambach bis nach Gstadt. Der nebelverhangene See bot uns, in Vereinigung mit der morgendlichen Sonne, malerische Ansichten (siehe Fotoarchiv). In Gstadt angekommen bestiegen wir die Fähre zur Insel Frauenchiemsee, die wir dann zu Fuß erkundeten. Es ging wiederum mit der Fähre weiter zur Insel Herrenchiemsee. Dort besichtigten wir da Schloß König Ludwigs des IIten, sowie eine Ausstellung welche sich mit dem Leben des Monarchen beschäftigt. Nach einer weiteren kurzen Fährfahrt nach Prien und einer anschließenden kurzen Stärkung, setzen wir uns wieder auf die Räder. In südlicher Richtung passierten wir Bernau und erreichten unser heutiges Etappenziel Rottau.

Von Rottau fuhren wir über Grassau Richtung Unterwössen und erreichten dort den Radweg parallel zum Tiroler Achen. Wir folgten dem Flußlauf, überquerten nach einem guten Anstieg die deutsch-östereichische Grenze bei der Entenlochklamm und erreichten gegen Mittag Kössen. Nach einer kurzen Pause hielten wir uns westwärts verließen Östereich wieder und erreichten Reit im Winkl. Etwas oberhalb beim Golfplatz übernachteten wir in einem Bauernhaus.

Unsere letzte Tagesetappe führte uns auf dem Chiemgau-Radweg vorbei am Weitsee, Mittersee und Lödensee bis nach Ruhpolding. Hier trennten wir uns, Imke, Skadi und Gisela fuhren weiter nach Inzell während Norbert und ich zurück zu unserem Ausgangspunkt Einharting radelten, um das Auto für die Rückfahrt zu holen. In Inzell wieder vereint hatte sich der Himmel inzwischen wieder zugezogen und es begann leicht zu regnen. Am nächsten Tag fuhren wir dann in dem strömenden Regen in dem wir angekommen waren wieder nach Hause.